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03.04.2019

Tipps zum Recruiting beim Ausstellervortreffen


Noch besser besucht als erwartet war gestern das Ausstellervortreffen zur Ausbildungsmesse in der Kreishandwerkerschaft Hagen. Rund 45 Ausstellerinnen und Aussteller waren der Einladung gefolgt – darunter auch viele „Neueinsteiger“.

Nach der Begrüßung durch Dr. Michael Plohmann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hagen, und agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling, ging es zunächst um das Thema „Impulse für moderne Rekrutierung“.

Kurzweilig und praxisnah erläuterte Steffen Braun, Geschäftsführer der TFI GmbH aus Wuppertal, geeignete Strategien zur „richtigen“ digitalen Rekrutierung. Er appellierte an die Unternehmensvertreterinnen und –vertreter, sich in potenzielle Kandidaten hineinzuversetzen. Wichtig für die Nachwuchswerbung über das Internet seien die richtigen Kanäle, geeignete Suchbegriffe – schließlich möchte man ja gefunden werden - und die visuelle Aufbereitung der Vorteile des eigenen Unternehmens, z. B. Standort o.ä. Maßgeblich für den nachhaltigen Erfolg bei der Nachwuchssuche sei es auch, die Kontaktdaten potenzieller Bewerber zu sammeln, bspw. auf Ausbildungsmessen, und den Kontakt aktiv zu halten. Denn meistens erfolge eine Bewerbung nicht sofort, sondern erst im Folgejahr – dann eben, wenn eine Ausbildung begonnen werden soll.

Dass ein Unternehmen auch nach innen auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt reagieren muss, verdeutlichte Dennis Müller von der Märkischen Bank eG in einem kurzen Interview mit Kirsten Kling. Ein großes Thema sei bspw. die Familienfreundlichkeit. Die Märkischen Bank nimmt daher an der Zertifizierung zum „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“ teil. Vergeben wird dieses Prädikat von einem Initiatorenkreis bestehend aus agentur mark, Märkischem Arbeitgeberverband, Südwestfälischer Industrie- und Handelskammer und der Wirtschaftsförderung Ennepe-Ruhr GmbH. Koordiniert wird der Prozess vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region der agentur mark.

„Für uns ist das eine gute Möglichkeit, die eigenen Maßnahmen zu testen, zu hinterfragen, und sich mit anderen Unternehmen auszutauschen“, so Müller. Familienfreundlichkeit sei ein echter Standortvorteil, auch im Hinblick auf jüngere Bewerberinnen und Bewerber, denen häufig flexible Arbeitszeitmodelle sehr entgegen kämen.

Zum Abschluss informierte Messe-Projektleiterin Lena Lohrmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassend über organisatorische Fragen rund um den Messetag und zur Öffentlichkeitsarbeit.


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